Zweck Virtuelle Influencer (VIs) arbeiten zunehmend mit Menschen oder anderen VIs in Markeninhalten zusammen, doch wie solche Kooperationen die Verbraucherantworten beeinflussen, bleibt unklar. Diese Forschung untersucht, welche Dimensionen der Maschinenheuristik durch den Typ des Kollaborators und kontextuelle Hinweise aktiviert werden und wie diese Dimensionen die Überzeugungsergebnisse vermitteln. Design/Methode/Ansatz Vier Online-Experimente manipulierten systematisch den Typ des Kollaborators (menschlich vs. virtuell), die relationale Nähe und die Geschlechterübereinstimmung. In den Studien wurden Dimensionen der Maschinenheuristik und Verbraucherantworten, einschließlich der Einstellungen gegenüber Beiträgen und der Absichten, dem VI zu folgen, gemessen. Ergebnisse VI-Kooperationen führen nicht einheitlich zu einer Humanisierung. Stattdessen aktivieren sie differenziell spezifische Dimensionen der Maschinenheuristik. Menschliche Kollaboratoren reduzierten die wahrgenommene Gefühllosigkeit und erhöhten unter bestimmten Bedingungen die wahrgenommene Genauigkeit, was wiederum positivere Antworten vorhersagte. Relationale Nähe milderte die Gefühllosigkeit, und die Geschlechterübereinstimmung beeinflusste, ob menschliche Kollaboratoren die Wahrnehmung der Genauigkeit verstärkten oder minderten. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit hängen somit davon ab, welche heuristischen Dimensionen aktiviert werden. Originalität/Wert Indem CASA mit einem multidimensionalen Ansatz der Maschinenheuristiken integriert wird, zeigt diese Forschung, dass Kooperationshinweise dimensionale Trade-offs erzeugen, anstatt einheitliche Effekte zu haben. Die Ergebnisse bieten ein präziseres theoretisches Verständnis der VI-Überzeugung und umsetzbare Erkenntnisse für das Design von Kooperationen im interaktiven Marketing.
Fanjue Liu (Sat,) untersuchte diese Frage.