ZUSAMMENFASSUNG Dieser Artikel dokumentiert und kritisiert aufkommende Berichte über die „Ökologisierung“ von Museen. Wir stützen uns auf politische Ökologie, materialistische Theorie und zeitgenössische Museumspraktiken, um die dominierenden Rahmenbedingungen der ökologischen Modernisierung herauszufordern und ein kritisches Verständnis von Museen im Netz des Lebens zu vertreten. Durch eine Reihe von Fallstudien und theoretischen Interventionen unterscheiden wir drei übergreifende Modelle der Ökologisierung im zeitgenössischen museologischen Denken und Praktiken. Das erste ist ein diskursiver/repräsentationaler Wandel – hinsichtlich der Geschichten, die Museen über Ökologie, Natur und Umwelt erzählen. Der zweite ist ein materieller/betrieblicher Wandel – der die mehr-als-menschlichen Relationalitäten ins Zentrum rückt, die museale Phänomene durchdringen, sowie die Transformation spezifischer Praktiken hin zu Nachhaltigkeit und Regeneration. Der dritte ist ein sozialer/politischer Wandel – der Ökologisierung als eine Strategie des Widerstands gegen sich überschneidende Herrschaftsformen einrahmt. Wir argumentieren, dass dieser dritte Ansatz, obwohl er derzeit marginal ist, der lebenswichtigste Ausdruck ökologischer Praxis für das Feld der Museen sein könnte.
Sterling et al. (2026) untersuchten diese Frage.
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