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Medulloblastom, der häufigste bösartige pädiatrische Gehirntumor, wird derzeit mit unspezifischen zytotoxischen Therapien behandelt, einschließlich Chirurgie, Ganzhirnstrahlung und aggressiver Chemotherapie. Da Medulloblastome eine ausgeprägte intertumorale Heterogenität aufweisen, mit mindestens vier verschiedenen molekularen Varianten, waren frühere Versuche, Zielstrukturen für Therapien zu identifizieren, aufgrund kleiner Stichprobengrößen unzureichend. Hier berichten wir über somatische Kopienzahl-Abweichungen (SCNAs) in 1.087 einzigartigen Medulloblastomen. SCNAs sind im Medulloblastom häufig und überwiegend gruppenspezifisch angereichert. Die häufigste Region des fokalen Kopienzahlzuwachses ist eine Tandemduplikation von SNCAIP, einem Gen, das mit der Parkinson-Krankheit assoziiert ist, welches exquisit auf Gruppe 4α beschränkt ist. Wiederkehrende Translokationen von PVT1, einschließlich PVT1-MYC und PVT1-NDRG1, die durch Chromothripsis entstehen, sind auf Gruppe 3 beschränkt. Zahlreiche zielbare SCNAs, einschließlich wiederkehrender Ereignisse, die die TGF-β-Signalisierung in Gruppe 3 und die NF-κB-Signalisierung in Gruppe 4 betreffen, weisen auf zukünftige Ansätze für eine rationale, gezielte Therapie hin.
Northcott et al. (Di,) untersuchten diese Frage.