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Konventionelle histologische Färbungen, wie Hämatoxylin und Eosin (H&E), sowie Immunhistochemie (IHC) sind Grundpfeiler der Histologie, die komplementäre diagnostische Informationen bieten. H&E und IHC erfordern derzeit separate Objektträger, da sich die Färbungen sonst gegenseitig verdecken würden. Dies verbraucht kleine Proben und begrenzt die Gesamtzahl der Tests. Darüber hinaus ermöglicht die Durchführung von H&E und IHC auf unterschiedlichen Objektträgern keinen Vergleich der Färbung auf der Einzelzellebene, da die gleichen Zellen nicht auf jedem Objektträger vorhanden sind, und die Ausrichtung der Gewebestrukturen kann aufgrund von Veränderungen in der Gewebelandschaft beim Schneiden problematisch sein. Wir haben diese Probleme gelöst, indem wir konventionelle Färbung und IHC auf demselben Objektträger durchgeführt haben, indem wir unsichtbare IHC-Chromogene verwendet haben, sodass die Chromogene beim Betrachten der konventionellen Färbung nicht sichtbar sind und die konventionelle Färbung aus den Bildern der IHC ausgeschlossen ist. Kovalent aufgebrachte Chromogene boten einen praktischen Ansatz für das Design unsichtbarer Chromogene und sind stabil gegenüber Reagenzien, die in der konventionellen Färbung verwendet werden. Ein Dual-Kamera-Hellfeldmikroskopsystem wurde entwickelt, das gleichzeitige Sicht auf sowohl sichtbare konventionelle Färbungen als auch unsichtbare IHC-Chromogene ermöglicht. Die gleichzeitige Färbung wurde an mehreren formalinfixierten, paraffineingebetteten Gewebeproben unter Verwendung von einfacher und Duplex-IHC mit Chromogenen demonstriert, die ultraviolettes und nahes Infrarotlicht absorbieren, gefolgt von H&E-Färbung. Das Konzept wurde auf andere konventionelle Färbungen, einschließlich spezieller Mucicarminfärbung und Papanicolaou-Färbung, ausgeweitet und weiter auf Zytologieproben übertragen. Zusätzlich zur interaktiven Videoüberprüfung wurden Bilder unter Verwendung von multispektraler Bildgebung und Bildverarbeitung aufgezeichnet, um eine flexible Produktion von Farbkompositbildern zu ermöglichen und quantitativen Analysen zu ermöglichen.
Morrison et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.