Key points are not available for this paper at this time.
In Saccharomyces cerevisiae sind Golgi-Elemente sehr früh im Zellzyklus im Spross vorhanden. Wir haben diesen Vererbungsprozess der Golgi-Elemente mittels Fluoreszenzmikroskopie und Genetik analysiert. In schnell wachsenden Zellen zeigen späte Golgi-Elemente eine aktinabhängige Konzentration an Orten des polarisierten Wachstums. Späte Golgi-Elemente werden offenbar entlang von Aktinkabeln in den Spross transportiert und auch durch einen Mechanismus, der möglicherweise Actin involviert, im Spross zurückgehalten. Ein visueller Screen nach Mutanten, die defekt in der Vererbung von späten Golgi-Elementen sind, ergab mehrere Allele von CDC1. Mutationen in CDC1 depolarisieren das Aktin-Zytoskelett erheblich, und diese Mutationen verhindern, dass späte Golgi-Elemente im Spross gehalten werden. Die effiziente Lokalisation von späten Golgi-Elementen zum Spross erfordert das Typ V Myosin Myo2p, was weiter darauf hindeutet, dass Actin eine Rolle bei der Golgi-Vererbung spielt. Überraschenderweise werden frühe und späte Golgi-Elemente auf unterschiedlichen Wegen vererbt, wobei frühe Golgi-Elemente in einer Cdc1p- und Myo2p-unabhängigen Weise im Spross lokalisiert werden. Wir schlagen vor, dass frühe Golgi-Elemente aus ER-Membranen entstehen, die im Spross vorhanden sind. Diese beiden Wege der Golgi-Vererbung in S. cerevisiae ähneln den Golgi-Vererbungswegen in Wirbeltierzellen.
Rossanese et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.