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In letzter Zeit haben viele Universitäten Programme implementiert, bei denen Therapiebegleithunde und ihre Halter Hochschulcampusse besuchen. Trotz der enormen Beliebtheit von Therapiebegleithund-Sitzungen haben nur wenige randomisierte Studien die Wirksamkeit solcher Programme empirisch getestet. Die vorliegende Studie bewertet die Wirksamkeit eines solchen Therapiebegleithund-Programms zur Verbesserung des Wohlbefindens von Studierenden. Diese Forschung umfasst zwei Komponenten: (a) ein Vorher/Nachher-Design innerhalb der Probanden, bei dem 246 Teilnehmer einen kurzen Fragebogen unmittelbar vor und nach einer Therapiebegleithund-Sitzung ausfüllten, und (b) ein experimentelles Design mit einer Kontrollgruppe mit verzögerter Behandlung, bei dem alle Teilnehmer Basiswerte und Follow-up-Werte etwa 10 Stunden später erfassten. Nur die Teilnehmer der experimentellen Bedingung erlebten die Therapiebegleithund-Sitzung zwischen den Basis- und Follow-up-Messungen. Analysen der Vorher/Nachher-Daten zeigten, dass die Therapiebegleithund-Sitzungen sofort starke Vorteile hatten, indem sie Stress signifikant reduzierten und das Glücks- sowie Energieniveau erhöhten. Darüber hinaus berichteten die Teilnehmer der experimentellen Gruppe von einer größeren Verbesserung des negativen Affekts, der wahrgenommenen sozialen Unterstützung und des wahrgenommenen Stresses im Vergleich zu den Teilnehmern der Kontrollgruppe mit verzögerter Behandlung. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass einzelne, spontane Therapiebegleithund-Sitzungen große und unmittelbare Auswirkungen auf das Wohlbefinden von Studierenden haben, dass die Effekte jedoch nach mehreren Stunden gering sind.
Ward‐Griffin et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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