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Nach der Finanzkrise von 2007–08 erhöhten sich die besorgniserregenden finanziellen Bedingungen der Haushalte, was die Bedenken über ihre finanzielle Verwundbarkeit (FV) verstärkte. In diesem Kontext nahmen die Politikgestalter das Konzept der finanziellen Bildung an, um verantwortungsbewusste finanzielle Verhaltensweisen bei Einzelpersonen und Haushalten zu fördern, mit dem Ziel, die nachteiligen Auswirkungen von FV auf das finanzielle Wohlbefinden der Haushalte und die Gesamtwirtschaft zu mindern. Dennoch bleibt die Beziehung zwischen FV und finanzieller Bildung unklar. Diese mangelnde Klarheit könnte aus Einschränkungen bei der Messung von FV und einem engen Fokus auf spezifische Dimensionen der finanziellen Bildung resultieren. Diese Arbeit analysiert die Beziehung zwischen finanzieller Bildung und FV, indem sie ein umfassendes Maß für (das Niveau von) FV erstellt und verschiedene Dimensionen der finanziellen Bildung berücksichtigt. Anhand einer Stichprobe von 8.554 Personen in Spanien, die aus der Umfrage zu finanziellen Kompetenzen 2016–17 gewonnen wurde, konstruieren wir ein kontinuierliches Maß für FV mit Hilfe der nichtlinearen Hauptkomponentenanalyse (NLPCA). Anschließend verwenden wir OLS- und ordinale Probitregressionen, um die potenzielle Assoziation zwischen verschiedenen Dimensionen der finanziellen Bildung und FV zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Niveau der FV negativ mit dem selbst wahrgenommenen finanziellen Wissen korreliert, während hinsichtlich des objektiven finanziellen Wissens keine statistisch signifikante Beziehung festgestellt wurde. Die Beweise zeigen auch, dass „finanziell hoch einbezogene“ Personen eher finanzielle Resilienz zeigen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit der Entwicklung von initiativen zur finanziellen Bildung, die handlungsorientiert sind.
López et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.