Key points are not available for this paper at this time.
Obwohl seit der ersten Definition des Default-Netzwerks (DN) als groß angelegtes Gehirnsystem nur ein Jahrzehnt vergangen ist, haben die letzten Jahre große Einblicke in die adaptiven Funktionen des Netzwerks gebracht. Ein wachsendes Thema hebt hervor, dass das DN eine Schlüsselrolle bei intern gerichteten oder selbstgenerierten Gedanken spielt. Hier fassen wir aktuelle Erkenntnisse aus der kognitiven Wissenschaft, Neurowissenschaft und klinischen Psychologie zusammen, um die Aufmerksamkeit auf zwei aufkommende Themen zu richten, die aktuelle und zukünftige Richtungen rund um das DN betreffen. Zunächst präsentieren wir Beweise dafür, dass selbstgenerierte Gedanken ein vielschichtiges Konstrukt sind, dessen Komponentenprozesse von verschiedenen Subsystemen innerhalb des Netzwerks unterstützt werden. Zweitens heben wir die dynamische Natur des DN hervor und betonen seine Interaktion mit exekutiven Kontrollsystemen, wenn Aspekte des internen Denkens reguliert werden. Wir schließen ab, indem wir die klinischen Implikationen von Störungen der Integrität des Netzwerks diskutieren und Überlegungen zu Störungen anstellen, wenn der Gedanke polarisiert wird oder die Interaktionen des Netzwerks gestört oder unausgeglichen sind.
Andrews‐Hanna et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.