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Eier sind eine verkapselte Quelle von Makro- und Mikronährstoffen, die alle Anforderungen erfüllen, um die embryonale Entwicklung bis zum Schlüpfen zu unterstützen. Das perfekte Gleichgewicht und die Vielfalt seiner Nährstoffe sowie die hohe Verdaulichkeit und der erschwingliche Preis haben das Ei in den Fokus als Grundnahrungsmittel für Menschen gerückt. Dennoch muss das Ei viele Jahre an Empfehlungen von Ernährungswissenschaftlern überstehen, die darauf abzielen, den Eierkonsum zu beschränken, um die Inzidenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu begrenzen. Die meisten experimentellen, klinischen und epidemiologischen Studien kamen zu dem Schluss, dass es keine Hinweise auf eine Korrelation zwischen dem durch Eier aufgenommenen Cholesterin und einem Anstieg des Gesamtcholesterins im Plasma gibt. Das Ei bleibt ein Lebensmittel von hoher ernährungsphysiologischer Qualität für Erwachsene, einschließlich älterer Menschen und Kinder, und wird weltweit umfassend konsumiert. Parallel dazu gibt es überzeugende Beweise dafür, dass Eier auch viele und noch unerforschte bioaktive Verbindungen enthalten, die von großem Interesse bei der Prävention/Heilung von Krankheiten sein könnten. Diese Übersicht wird einen Überblick über (1) die wichtigsten ernährungsphysiologischen Eigenschaften von Hühnereiern, (2) aufkommende Daten zu bioaktiven Verbindungen in Eiern und (3) einige Faktoren, die die Eizusammensetzung beeinflussen, einschließlich eines Vergleichs des Nährwerts zwischen Eiern verschiedener Hausarten geben.
Réhault‐Godbert et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.