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Erektionsstörungen sind eine bedeutende chronische Erkrankung, die weltweit Hundert Millionen von Menschen betrifft. Diese Übersicht bietet einen kompakten Überblick über die Forschung zur psychologischen Erfahrung von Erektionsstörungen. Es gibt Hinweise darauf, dass psychologische Faktoren wie Persönlichkeit, Depression, Stress und kognitive Störungen (z. B. Leistungsängste, Veränderungen der Aufmerksamkeitsfokussierung) zu erektilen Problemen beitragen. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass die Erfahrung von Erektionsstörungen negative psychologische Effekte haben kann, einschließlich Gefühle von Entmannung und Erniedrigung, Abnahmen des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls, Isolation und Einsamkeit, Erhöhungen der Depression sowie Abnahmen des subjektiven Wohlbefindens. Die Auswirkungen auf die Sexualpartner der Betroffenen umfassen Gefühle von Unattraktivität, Ablehnung, ungeliebt zu sein, Abnahmen des Selbstwertgefühls und Frustration. Psychologische Interventionen (insbesondere multimodale Interventionen) zeigen vielversprechende Ergebnisse zur Behandlung von Erektionsstörungen, aber weitere Forschungen sind notwendig, um ihre Wirksamkeit zu bestätigen. Wir präsentieren eine kurze Forschungsagenda kritischer Bereiche, die weiterer Studien bedürfen. Diese Übersicht sollte von Interesse für die breite Öffentlichkeit und auch für Forscher sein, die ein Forschungsprogramm in der Psychologie der sexuellen Gesundheit entwickeln möchten, das sich auf die psychologische Erfahrung von Erektionsstörungen konzentriert.
Allen et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.