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Viele Tiere und Pflanzen beherbergen symbiotische Mikroorganismen in ihrem Körper, wobei intime Interaktionen zwischen den Partnern stattfinden. Die Insecta, die oft als die vielfältigste Tiergruppe bezeichnet wird, zeigen verschiedene Arten von endosymbiotischen Assoziationen, die von obligatorischem Mutualismus bis zu fakultativem Parasitismus reichen. Obwohl technologische Fortschritte in kulturenunabhängigen molekularbiologischen Techniken, wie quantitativer PCR, molekularer Phylogenie und in situ Hybridisierung sowie genomischen und metagenomischen Analysen es uns ermöglicht haben, endosymbiotische Assoziationen in vivo direkt zu beobachten, sind die molekularen Mechanismen, die den Insekt-Mikroben-Interaktionen zugrunde liegen, nicht gut verstanden, da die meisten dieser Insektenendosymbionten weder kultivierbar noch genetisch manipulierbar sind. Jüngste Studien haben jedoch den Nachweis mehrerer fakultativer Symbionten durch die Verwendung von Insektenzelllinien oder axenischen Medien erfolgreich vorgenommen, was die Studien zur Insektenendosymbiose revolutioniert hat. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die erstaunliche Vielfalt der bakteriellen Endosymbiose bei Insekten und konzentriert sich auf mehrere Modellsysteme mit kultivierbaren Endosymbionten, die eine neue Perspektive bieten, um zu verstehen, wie intime symbiotische Assoziationen entstanden sein könnten und wie sie innerhalb der Insekten aufrechterhalten werden.
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Yoshitomo Kikuchi
Hokkaido University
Microbes and Environments
National Institute of Advanced Industrial Science and Technology
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Yoshitomo Kikuchi (Do,) hat diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/69dd0917d111c0385b359bae — DOI: https://doi.org/10.1264/jsme2.me09140s