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Dieser Artikel behandelt die Frage, wie Staaten die Compliance ihrer Bürger mit Gesetzen, die Lebensgrundlagen regulieren, am besten fördern können. Anhand ethnografischer Daten aus Fischergemeinden in drei Ländern – Norwegen, Kanada und Südafrika – vergleicht der Artikel die Compliance-Motivationen, die unter verschiedenen sozioökonomischen und politischen Bedingungen existieren. Die Vergleiche führen zu einer Typologie von drei Compliance-Motivationen: Abschreckung, moralische Unterstützung für den Inhalt des Gesetzes und die Autorität des Gesetzgebers. Dieser Artikel identifiziert dann drei steuerbare Voraussetzungen – Durchsetzung, Empowerment der Bürger und Bürgeridentität – die jeweils diese Motivationen erklären. Der Artikel argumentiert, dass der Compliance-Diskurs in einem bestimmten Typ von Staat so gerahmt sein muss, dass er mindestens die steuerbaren Voraussetzungen für Compliance umfasst, die in diesem Staat nicht erfüllt sind. Folglich würde eine funktionale Compliance-Strategie zwischen verschiedenen Staatstypen variieren. Der Artikel hinterfragt somit die Übertragbarkeit der Compliance-Diskurse der entwickelten Welt auf die Entwicklungswelt.
Gezelius et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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