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Die Endophthalmitis ist eine schwere Augeninfektion, die zu einem dauerhaften Verlust der brauchbaren Sehkraft im betroffenen Auge führen kann. Die meisten Fälle sind exogen und treten als Komplikation einer Kataraktoperation, einer intravitrealen Injektion oder eines durchdringenden Augentraumas auf. Endogene Endophthalmitis resultiert aus einer hämatogenen Besiedlung des Auges durch Bakterien oder Pilze, jedoch kann eine Bakteriämie oder Fungämie vorübergehend sein, und Patienten können ohne Symptome einer systemischen Infektion auftreten. Fast alle Patienten mit Endophthalmitis präsentieren sich mit eingeschränktem Sehvermögen, und einige haben auch Augenschmerzen. Die Augenuntersuchung zeigt normalerweise ein Hypopyon und intraokuläre Entzündungen. Die Diagnose ist klinisch und wird durch Kulturen des Glaskörpers und/oder des Kammerwassers oder durch Blutkulturen in einigen endogenen Fällen unterstützt. Molekularbiologische Diagnosetechniken wurden in Forschungslaboren zur Identifikation von Krankheitserregern bei Endophthalmitis eingesetzt und bieten die Möglichkeit einer schnellen Diagnose, einschließlich in kulturen-negativen Fällen. Die intravitrealen Injektion von Antibiotika ist der wichtigste Bestandteil der Behandlung; einige Fälle profitieren auch von der chirurgischen Dekompensation des Glaskörpers durch eine Vitrektomie. Das visuelle Ergebnis hängt teilweise vom Erreger ab: koagulase-negative Staphylokokken-Endophthalmitis hat eine bessere Prognose als streptokokale Endophthalmitis, zum Beispiel. Die Endophthalmitis ist ein medizinischer Notfall, und eine zügige Diagnose sowie Behandlung sind entscheidend für die Rettung des Sehvermögens.
Marlene L. Durand (Do,) hat diese Frage untersucht.