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Zweck Daten zu KPIs der britischen Bauindustrie, die in den letzten Jahren gesammelt wurden, zeigen einen Trend, dass Projekte ihre Zeitpläne überschreiten. Im Jahr 2013 setzte die britische Regierung das Ziel, die Projektzeitrahmen um 50 Prozent zu reduzieren. Vorgeschlagene Maßnahmen umfassten schnellere Projektliefervorgänge und konsistente Verbesserungen bei den Vorhersagen zur Baustellenabwicklung, die im Rahmen von 4D Building Information Modelling (BIM) umgesetzt wurden. Ziel dieses Papiers ist es, Rogers' Theorie der Innovationsdiffusion als Grundlage zu verwenden, um zu untersuchen, wie diese Einführung erfolgt ist. Gestaltung/Methodik/Ansatz Insgesamt wurden 97 Praktiker der Bauplanung befragt, um die Akzeptanz von 4D BIM-Innovationen über die Zeit zu messen. Klassische Forschungsmethoden zur Innovationsdiffusion wurden angewendet. Ergebnisse Die Ergebnisse deuteten auf eine zunehmende Rate der 4D BIM-Einführung hin und zeigten eine Zeitverzögerung zwischen Bewusstsein und erster Nutzung, die charakteristisch für diese Art von Innovation ist. Forschungsbeschränkungen/Implikationen Die Verwendung einer nicht-zufälligen Stichprobenstrategie verhindert, dass die Ergebnisse auf die breitere Baupopulation verallgemeinerbar sind. Zukünftige Forschungsrichtungen und -methoden werden vorgeschlagen, darunter qualitative Untersuchungen zu Entscheidungsprozessen rund um 4D BIM und Fallstudien, die die Folgen der Einführung von 4D BIM erkunden. Praktische Implikationen Empfehlungen zur erleichterten Einführung der 4D BIM-Innovation werden vorgeschlagen, die die kritischen Aspekte der Systemkompatibilität und des sicheren Testens der Innovation identifizieren. Originalität/Wert Dieses Papier bekräftigt 4D BIM als Innovation und dokumentiert dessen tatsächliche Einführung in der britischen Industrie unter Verwendung einer akzeptierten Forschungsmethode zur Diffusion. Durch den Fokus auf die branchenweite Diffusion in Großbritannien unterscheidet sich die Arbeit auch von typischen Forschungsansätzen, die die Erforschung der Innovationsdiffusion auf einzelne Organisationen beschränken.
Gledson et al. (2017) haben diese Frage untersucht.
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