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Zusammenfassung Flagship-Spezies werden häufig von Naturschützern verwendet, um Gelder zu sammeln und das Bewusstsein für die Verringerung des Biodiversitätsverlusts zu schärfen. Es bleibt jedoch Unsicherheit in der akademischen Literatur über den Zweck von Flagship-Spezies und es wurden nur wenige Forschungen zur Verbesserung der Effektivität dieser Kampagnen durchgeführt. Um dieses Problem zu verringern, schlagen wir hier eine neue Definition vor, die ihre Marketing-Rolle weiter betont, und schlagen einen interdisziplinären Rahmen vor, um die Identifizierung von Flagships zu verbessern, basierend auf Methoden aus dem sozialen Marketing, der Umweltökonomie und der Naturschutzbiologie. Dieser Rahmen betont, dass Naturschützer den Zweck einer Kampagne festlegen sollten, bevor sie mit der potenziellen Zielgruppe zusammenarbeiten, um die am besten geeigneten Arten zu identifizieren und den Erfolg ihrer Kampagnen überwachen sollten, um dies in den Marketingprozess zurückzuspeisen. Wir diskutieren dann die Rolle von Rentabilitätsanalysen, um zu bestimmen, wann Gelder am besten für hochrangige Flagships ausgegeben werden und wann es angemessener ist, das Profil anderer Arten zu heben. Schließlich erörtern wir, wie das Flagship-Konzept auf andere Aspekte der Biodiversität angewendet werden kann, z. B. auf Prioritätsregionen und Arten mit spezifischen Merkmalen. Daher plädieren wir für eine engere Zusammenarbeit zwischen Forschern und Marketingexperten, um sicherzustellen, dass Marketing ein fester Bestandteil der interdisziplinären Wissenschaft des Naturschutzes wird.
Veríssimo et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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