Die Überwachung der Herzfrequenzvariabilität ist ein wertvolles Instrument in der Sportphysiologie zur Beurteilung der Modulation des autonomen Nervensystems und zur Optimierung sportlicher Trainingsprogramme.
Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) ist ein relevantes Merkmal, das die kardiale Modulation durch sympathische und vagale Komponenten des autonomen Nervensystems (ANS) widerspiegelt. Obwohl die klinische Anwendung der HRV hauptsächlich mit der Vorhersage eines plötzlichen Herztodes und der Beurteilung des Fortschreitens von kardiovaskulären und metabolischen Erkrankungen verbunden ist, deuten neuere Beobachtungen auf ihre Anwendbarkeit im Bereich des körperlichen Trainings hin. HRV wird zu einem der nützlichsten Werkzeuge zur Verfolgung des zeitlichen Verlaufs der Trainingsanpassung/-fehlanpassung von Athleten und beim Setzen optimaler Trainingslasten, die zu verbesserten Leistungen führen. Allerdings ist wenig über die Rolle der HRV und die inneren Effekte körperlicher Betätigung auf einen Athleten bekannt, was nützlich sein könnte, um Fitnessprogramme zu entwerfen, die eine ausreichende Trainingslast sicherstellen, die möglicherweise mit der spezifischen Fähigkeit des Athleten übereinstimmt. In dieser Übersicht bieten wir eine umfassende Bewertung von Untersuchungen zur Wechselbeziehung zwischen HRV und ANS und prüfen, wie die Anwendung von HRV auf körperliche Betätigung eine Rolle in der Sportphysiologie spielen könnte.
JIN-GUO DONG (2016) untersuchte diese Frage.
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