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ZUSAMMENFASSUNG Die von den meisten Ländern offiziell berichteten Suizidraten gelten weithin als niedriger als die tatsächlichen Raten, was teilweise auf Ungenauigkeiten bei der Registrierung von Todesfällen und der Fehlklassifizierung der Todesursache zurückzuführen ist. In diesem Übersichtsartikel diskutieren wir die Unterzählung von Todesfällen und Suiziden und beziehen uns dabei auf Erkenntnisse aus internationaler Forschung. Anschließend beschreiben wir die drei Hauptkategorien der ICD-10-Todesursachen, die möglicherweise 'verborgene Suizide' enthalten: schlecht definierte oder unbekannte Todesursachen, Ereignisse unbestimmten Inhalts (EUI) und unfallbedingte Todesfälle. Wir haben die australischen Sterbestatistiken von 2017 verwendet, um diese drei Kategorien zu veranschaulichen. Die Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und internationale Forschung zeigen (1), dass die Mortalitätsdaten, die von einer großen Anzahl ihrer Mitgliedstaaten an die WHO übermittelt werden, von fragwürdiger Qualität und nicht zeitnah sind; und (2) erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern in den Raten von Suiziden, schlecht definierten oder unbekannten Todesfällen, EUIs und unfallbedingten Todesfällen (insbesondere durch Vergiftung). Eine genaue Berichterstattung über Suizide ist erforderlich, um die Forschung zur Suizidprävention voranzutreiben und effektivere Suizidpräventionsprogramme zu entwickeln. Die Staaten sollten sich bemühen, Daten über die jährlichen Raten von als schlecht definiert/unbekannt kodierten Todesfällen, EUI und unfallbedingten Vergiftungen sowie andere relevante Unfallarten zu erhalten, zu veröffentlichen und zu analysieren.
Snowdon et al. (Mon,) studierten diese Frage.
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