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Die Studie hatte zum Ziel, zu untersuchen, ob die Behandlung mit unterstützter Reproduktionstechnologie (ART) oder eine Diagnose von Unfruchtbarkeit mit dem Risiko für Eierstockkrebs oder borderline Eierstocktumoren (BOT) bei gebärenden Frauen in Zusammenhang stehen. In einer bevölkerungsbasierten Registerstudie von 1.340.097 Frauen mit einer ersten Lebendgeburt in Schweden von 1982 bis 2012 wurde die Beziehung zwischen ART-Behandlungen, Unfruchtbarkeit und Inzidenz von Eierstockkrebs oder BOT mit Hilfe von Cox-Regression analysiert. In der Kohorte gab es 38.025 Frauen, die nach ART entbunden haben, 49.208 nach einer Unfruchtbarkeitsdiagnose, aber ohne ART, und 1.252.864 ohne Unfruchtbarkeitsdiagnose oder ART. Während der Nachverfolgung wurden bei 991 Frauen Eierstockkrebs und bei 747 BOT diagnostiziert. Frauen, die nach ART entbunden haben, hatten eine höhere Inzidenz sowohl von Eierstockkrebs (adjustierte Hazard Ratio aHR 2,43, 95%-Konfidenzintervall CI 1,73-3,42) als auch von BOT (aHR 1,91, 95% CI 1,27-2,86) im Vergleich zu Frauen ohne Unfruchtbarkeit. Im Vergleich zu Frauen mit Unfruchtbarkeitsdiagnosen und nicht-ART-Geburten hatten Frauen mit ART-Geburten ebenfalls eine höhere Inzidenz von Eierstockkrebs (aHR 1,79, 95% CI 1,18-2,71) und BOT (aHR 1,48, 95% CI 0,90-2,44). Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen, die eine ART durchlaufen haben, ein höheres Risiko für Eierstockkrebs und BOT haben. Ein Teil dieses Risikos scheint auf die zugrunde liegende Unfruchtbarkeit und nicht auf die Behandlung selbst zurückzuführen zu sein, da das erhöhte Risiko geringer war, wenn man es mit anderen unfruchtbaren Frauen verglich. Da ART-Behandlungen immer häufiger werden und Eierstockkrebs in der Regel bei Frauen fortgeschrittenen Alters auftritt, sind größere Studien mit längerer Nachverfolgung erforderlich, um unsere Ergebnisse zu bestätigen oder zu widerlegen.
Lundberg et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.