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Die intensive Landwirtschaft hat zu mehreren Nachteilen geführt, wie dem Verlust der Biodiversität, dem Klimawandel, Erosion und der Verschmutzung von Luft und Wasser. Eine mögliche Lösung besteht darin, Managementpraktiken umzusetzen, die das Niveau der Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen wie Bodenfruchtbarkeit und biologische Regulierung erhöhen. Es gibt viel Literatur über die Prinzipien der Agroökologie. Allerdings gibt es eine Wissenslücke zwischen agroökologischen Prinzipien und praktischen Anwendungen. Daher überprüfen wir hier agroökologische und Managementwissenschaften, um zwei Fakten zu identifizieren, die das Fehlen praktischer Anwendungen erklären: (1) das Auftreten hoher Unsicherheiten über die Beziehungen zwischen landwirtschaftlichen Praktiken, ökologischen Prozessen und Ökosystemdienstleistungen, und (2) der standortspezifische Charakter agroökologischer Praktiken, die erforderlich sind, um die erwarteten Ökosystemdienstleistungen zu erbringen. Wir zeigen auch, dass ein Ansatz der adaptiven Verwaltung, der sich auf Planung und Überwachung konzentriert, als Rahmenwerk für die Entwicklung und Implementierung von Lernwerkzeugen dienen kann, die auf biodiversitätsbasierte Landwirtschaft zugeschnitten sind. Unter den aktuellen Lernwerkzeugen, die von Forschern entwickelt wurden, identifizieren wir zwei Hauptkategorien emergenter Unterstützungswerkzeuge, die wahrscheinlich helfen werden, vielfältige Landwirtschaftssysteme und Landschaften zu gestalten: (1) Wissensbasen, die wissenschaftliche Unterstützungen und Erfahrungswissen enthalten und (2) modellbasierte Spiele. Diese Werkzeuge müssen mit gut abgestimmten Feld- oder Managementindikatoren gekoppelt werden, die es ermöglichen, die Auswirkungen von Praktiken auf Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen zu überwachen. Schließlich schlagen wir eine Forschungsagenda vor, die erfordert, Beiträge aus den Bereichen Landwirtschaft, Ökologie, Management und Wissensmanagement zusammenzubringen, und betonen, dass Forscher die Position der "Integrations- und Implementierungswissenschaften" einnehmen müssen.
Duru et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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