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Seit der Neuklassifizierung der Gattung Bartonella im Jahr 1993 ist die Anzahl der Arten von 1 auf derzeit 45 angewachsene Mitglieder gestiegen. Ebenso wächst die Assoziation verschiedener Bartonella-Arten mit menschlichen Krankheiten, ebenso wie die Bandbreite der klinischen Präsentationen, die mit diesen Bakterien verbunden sind. Unter diesen sticht die Blutkultur-negative Endokarditis als häufige, oft undiagnostizierte klinische Präsentation einer Infektion mit mehreren verschiedenen Bartonella-Arten hervor. Die Einschränkungen von Laboruntersuchungen, die zu dieser Unterdiagnose der Bartonella-Endokarditis führen, werden diskutiert. Das vielfältige klinische Bild einer Bartonella-Infektion und eine Überprüfung klinischer Aspekte der durch Bartonella verursachten Endokarditis werden präsentiert. Wir fassen auch das aktuelle Wissen über die molekularen Grundlagen der Bartonella-Pathogenese zusammen und konzentrieren uns auf Oberflächenadhesine in den beiden Bartonella-Arten, die am häufigsten Endokarditis verursachen, B. henselae und B. quintana. Wir erörtern Beweise, dass Oberflächenadhesine wichtige Faktoren für Autoaggregation und Biofilmbildung durch Bartonella-Arten sind. Schließlich schlagen wir vor, dass die Biofilmbildung ein kritischer Schritt bei der Bildung von vegetativen Massen während der Bartonella-vermittelten Endokarditis ist und ein potenzieller Reservoir für das Überleben dieser Bakterien darstellt.
Okaro et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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