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Zusammenfassung Die vorliegende Studie untersuchte die Beziehung zwischen den sozialen Motiven oder Werten von Individuen und ihrem Kooperationsniveau während einer simulierten Krise der Ressourcenschonung. Vor der Ressourcenausgabe wurde ein zerlegtes Spielverfahren verwendet, um die Probanden als kooperativ oder nicht kooperativ orientiert einzustufen. Die Probanden, in Gruppen von sechs, wurden zu der Annahme geführt, dass sie über ein System von vernetzten Computerterminals Zugang zu einem sich auffüllenden Ressourcenpool teilten. In einer Reihe von Versuchen mussten die Probanden zwischen der Maximierung ihres eigenen kurzfristigen Vorteils und der Ausübung persönlicher Zurückhaltung zur Erhaltung der kollektiven Ressource wählen. Falsches Feedback über die Nutzung der Ressource durch die Gruppe und die Rate, mit der sie aufgefüllt wurde, wurde variiert, um entweder anzuzeigen, dass die Ressource erhalten bleibt, oder dass die kollektive Übernutzung sie schnell erschöpft. Wie vorhergesagt, reagierten kooperativ orientierte Individuen auf die Erschöpfung der Ressource mit größerer Selbstbeherrschung als diejenigen, die als Nichtkooperatoren eingestuft wurden. Die Analyse von Vorversuchs- und Nachversuchsdatens zeigte, dass soziale Werte auch mit den Erwartungen der Individuen über die Aufgabe und den Wahrnehmungen anderer verbunden waren.
Kramer et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.