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Die Dislokation ist eine der häufigsten frühen Komplikationen der Hüfttotalendoprothese. Der Einfluss des chirurgischen Ansatzes auf Instabilität und Abduktorfunktion ist ein umstrittenes Thema. Eine umfassende Literaturübersicht wurde durchgeführt, um die Korrelation zwischen chirurgischem Ansatz und primärer Dislokation der Hüfttotalendoprothese zu bewerten. Zwischen 1970 und 2001 wurden zweihundertsechzig klinische Studien identifiziert. Es wurden vier prospektive Studien identifiziert, die jedoch individuell nicht genügend Power oder Kontrollgruppen aufwiesen, um eine statistische Signifikanz hinsichtlich des chirurgischen Ansatzes und der Dislokation zu erreichen. Vierzehn Studien mit 13.203 primären Hüfttotalendoprothesen erfüllten die Einschlusskriterien basierend auf Variablen, die zuvor gezeigt wurden, um die Stabilität zu beeinflussen. Diese Studien wurden hinsichtlich chirurgischem Ansatz und Dislokation bewertet. Die kombinierte Dislokationsrate für diese Studien betrug 1,27 % für den transtrochanterischen Ansatz, 3,23 % für den posterioren Ansatz (3,95 % ohne posterioren Verschluss und 2,03 % mit posterioren Verschluss), 2,18 % für den anterolateralen Ansatz und 0,55 % für den direkten lateralen Ansatz. Acht Studien mit 2455 primären Hüfttotalendoprothesen bewerteten postoperative Lahmheit. Die Inzidenz der postoperativen Lahmheit lag zwischen 4 % und 20 % für Patienten, die den lateralen Ansatz hatten, und zwischen 0 % und 16 % für Patienten, die den posterioren Ansatz hatten. Die Qualität der Literatur hinsichtlich chirurgischem Ansatz, Dislokationsraten und Abduktorfunktion ist begrenzt. Größere kontrollierte prospektive Studien sind erforderlich, um die potenziellen Vorteile des posterioren Ansatzes zu untersuchen, da die Dislokationsrate sechsmal höher ist als beim direkten lateralen Ansatz für die primäre Hüfttotalendoprothese.
Masonis et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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