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Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs) werden weit verbreitet eingesetzt, um Entzündungen durch die Hemmung von Cyclooxygenasen (COXs) zu reduzieren. NSAID-Augentropfen werden häufig nach einer Augenoperation verschrieben, um Entzündungen und Schmerzen zu lindern, jedoch hat diese Behandlung klinisch bedeutende Nebenwirkungen, einschließlich Hornhautgeschwür und Perforation. Die molekularen Mechanismen, die diesen Nebenwirkungen zugrunde liegen, sind noch unbekannt. Kürzlich wurde das COX-Produkt 12(S)-Hydroxyheptadeca-5Z,8E,10E-trienoic Acid (12-HHT) als endogener Ligand für den Leukotrien B4 Rezeptor 2 (BLT2) identifiziert, der wichtig für die Aufrechterhaltung der epithelialen Homöostase ist. Wir hypothesisierten, dass die NSAID-abhängige Hornschädigung durch eine verringerte Produktion von 12-HHT verursacht wird. Diclofenac-Augentropfen verringerten die Häufigkeit der downstream Produkte von COX und verzögerten die Hornhautwundheilung bei BALB/c-Mäusen. Die Expression von BLT2 wurde in murinen okulären Geweben, einschließlich der Hornhaut, sowie in menschlichen Hornhautepithelzelllinien und primären menschlichen Hornhautepithelzellen beobachtet. Bei BLT2-Knockout-Mäusen wurde die Hornhautwundheilung verzögert, jedoch verschwand die diclofenacabhängige Verzögerung der Hornhautwundheilung. 12-HHT beschleunigte den Wundverschluss sowohl in der BLT2-transfizierten Hornhaut-Zelllinie als auch bei menschlichen primären Hornhautepithelzellen. Somit zeigen unsere Ergebnisse, dass NSAIDs die Hornhautwundheilung verzögern, indem sie die Produktion von 12-HHT hemmen, und legen nahe, dass die Stimulation der 12-HHT/BLT2-Achse einen neuartigen therapeutischen Ansatz zur Hornhautwundheilung darstellt.
Iwamoto et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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