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Hypoxie, ein Merkmal vieler solider Tumoren, ist mit Angiogenese und Tumorprogression assoziiert. Der hypoxie-induzierbare Faktor-1 (HIF-1) spielt eine bedeutende Rolle bei der Tumorangiogenese. In dieser Studie haben die Autoren eine selektive Plattform entwickelt, um die traditionelle chinesische Medizin als anti-angiogenes Mittel zu screenen. Die Autoren untersuchten den molekularen Mechanismus, durch den Scutellaria barbata die HIF-1-abhängige Expression von vaskulärem endothelialem Wachstumsfaktor (VEGF) reguliert, der ein wichtiger angiogener Faktor ist. Hypoxie fördert die Angiogenese, indem sie die VEGF-Expression und -Sekretion erhöht. Hier wurde die Expression von VEGF durch die Behandlung mit S. barbata in Tumorzellen verringert. Gleichzeitig reduzierte S. barbata die Migration und Proliferation von Endothelzellen unter hypoxischen Bedingungen. S. barbata hemmte die Expression von HIF-1α sowie deren phosphorylierte upstream-Signalvermittler AKT. S. barbata hemmte signifikant das Tumorwachstum in vivo und immunhistochemische Studien in den Tumoren zeigten eine verringerte Mikrovaskulardichte im Tumorgewebe. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Therapie mit traditioneller chinesischer Medizin unter Verwendung von S. barbata, die anti-angiogene Aktivitäten entfaltet, eine vielversprechende Strategie zur Behandlung von Tumoren darstellt.
Shiau et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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