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Sechsunddreißig Patienten, die Explosionen ausgesetzt waren, und neunundzwanzig nicht-exponierte Kontrollprobanden wurden mit einer Reihe von Verhaltens- und elektrophysiologischen Tests getestet, die empfindlich gegenüber Defiziten in der zentralen auditiven Verarbeitung sind. Die abnorme Leistung der explosionsexponierten Patienten wurde im Hinblick auf normative Werte bewertet, die als Durchschnittsleistung bei jedem Test durch die Kontrollprobanden plus oder minus zwei Standardabweichungen festgelegt wurden. Explosionsexponierte Patienten schnitten bei drei der Verhaltens tests zur zentralen auditiven Verarbeitung abnormal ab: den Gaps-In-Noise-, Masking Level Difference- und Staggered Spondaic Words-Tests. Der Anteil der explosionsexponierten Patienten, die bei einem Test zum Hören von Sprache im Geräusch (Quick Speech-In-Noise) abnormal abschnitten, war ebenfalls signifikant höher als zufällig zu erwarten. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Explosionsexposition bei manchen Patienten zu Schwierigkeiten beim Hören in komplexen auditiven Umgebungen führen kann, auch wenn die periphere Hörsensitivity nahezu normal ist.
Gallun et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.