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Obwohl der Nutzen des Zervixkarzinom-Screenings weithin anerkannt ist, wurde die Wirksamkeit eines organisierten Zervixkarzinom-Screening-Programms in Korea bisher nicht evaluiert. Wir untersuchten die Assoziationen zwischen der Häufigkeit von Zervixkarzinom-Screenings und der Zervixkarzinominzidenz anhand von Daten aus einer großen prospektiven Kohortenstudie. In diese Analyse wurden 253.472 Frauen ohne Hysterektomie oder vorherige Krebsdiagnose eingeschlossen. Das Follow-up erfolgte zwischen 1995 und 2002. Die Häufigkeit von Pap-Abstrichen wurde anhand einer Recherche in der National Health Examination Database ermittelt. Über das Korean Central Cancer Registry wurden 248 Fälle von invasivem Zervixkarzinom und 346 Fälle von Carcinoma in situ (CIS) der Cervix uteri identifiziert. Probandinnen, die 2-mal oder häufiger gescreent wurden, wiesen im Vergleich zu nicht gescreenten Probandinnen ein um 71 % (korrigierte Reduktion 60 %) bzw. 66 % (korrigierte Reduktion 53 %) verringertes Risiko für invasives Zervixkarzinom bzw. CIS der Cervix uteri auf (relatives Risiko (RR) = 0,29; 95% confidence interval (CI) = 0,20–0,45; bzw. RR = 0,34; 95% CI = 0,25–0,46). Frauen mit einem unauffälligen oder gutartigen Pap-Abstrich hatten ein statistisch signifikant geringeres Risiko für invasives Zervixkarzinom und CIS der Cervix uteri im Vergleich zu denjenigen, die nie gescreent wurden. In altersstratifizierten Analysen zeigte sich bei Frauen ab 30 Jahren, die 2-mal oder häufiger gescreent wurden, eine signifikante Reduktion der Zervixkarzinominzidenz im Vergleich zu Frauen, die nie gescreent wurden. Die Ergebnisse dieser prospektiven Kohortenstudie zeigen, dass ein regelmäßiges Zervixkarzinom-Screening die Inzidenz von invasivem Zervixkarzinom und CIS der Cervix uteri bei koreanischen Frauen senkt.
Jun et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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