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Die intestinale Barriere wird durch Enterozytenmembranen, enge Verbindungen, sekretierte Schleimstoffe und immunologische Faktoren wie Gewebsmakrophagen gebildet. Eine Dysfunktion dieser Barriere kann durch verschiedene Arten von Stress (z.B. physiologischen, pathologischen, psychologischen, pharmakologischen) verursacht werden und zu einer erhöhten intestinalen Permeabilität führen. Eine erhöhte Permeabilität gegenüber Endotoxinen, einem Bestandteil der Wände von gramnegativen Bakterien, verursacht lokale oder systemische Entzündungsreaktionen oder beides. Die Immunreaktion(en) kann/können dann schwerwiegendere Zustände fördern. Hitzschlag durch exertion ist ein Beispiel für einen solchen Zustand. Während schwerer exercise-Hitze-Stress, möglicherweise kombiniert mit anderen Stressoren, können Reduktionen des intestinalen Blutflusses, direkte thermische Schäden an der intestinalen Mukosa oder beides zur Störung der intestinalen Barriere und zur Endotoxämie führen. Die resultierende Entzündungsreaktion wird als beteiligt an einer veränderten Thermoregulation und multiorganer Dysfunktion angesehen. Mögliche Mittel zur Prävention oder Abschwächung vieler stressinduzierter Probleme der intestinalen Barriere umfassen Umwelt-, pharmazeutische oder ernährungsphysiologische Ansätze oder eine Kombination dieser.
G. Patrick Lambert (Sat,) hat diese Frage untersucht.