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Die verschiedenen Arten von Knochenleitungsgeräten (BCDs), die für die Hörrehabilitation verfügbar sind, nehmen zu. In diesem Papier werden alle derzeit verfügbaren BCDs oder in klinischen Studien beschrieben und nach ihren Prinzipien kategorisiert. BCDs, die den Knochen über die Haut vibrieren, werden als Hauttreibergeräte bezeichnet und in konventionelle Geräte, die beispielsweise mit Softbändern befestigt sind, und passive transkutane Geräte unterteilt, die implantierte Magnete haben. BCDs, die den Knochen direkt stimulieren, werden als Direktantriebsgeräte bezeichnet und weiter unterteilt in perkutan und aktiv transkutane Geräte; letzteres hat implantierte Wandler, die den Knochen unter intakter Haut direkt stimulieren. Das perkutanes Direktantriebsgerät ist als knochenverankertes Hörgerät bekannt, welches das BCD ist, das heute den größten Marktanteil hat. Aufgrund einiger Probleme im Zusammenhang mit dem perkutanen Implantat und bis zu einem gewissen Grad auch aus ästhetischen Gründen werden heute mehr transkutane Lösungen mit intakter Haut entwickelt, sowohl in der Hauttreiber- als auch in der Direktantriebskategorie. Herausforderungen bei der Entwicklung transkutane BCDs betreffen hauptsächlich Energieversorgung, Befestigung, Invasivität und die Verträglichkeit mit der Magnetresonanztomographie. In Zukunft gehen die Autoren davon aus, dass das bestehende perkutanen Direktantriebs-BCD als wichtige Rehabilitationsalternative beibehalten wird, während die transkutanen Lösungen ihren Marktanteil insbesondere für Patienten mit Knochenleitungsgrenzwerten besser als 35 dB HL (Hörniveau) erhöhen werden. Darüber hinaus scheinen die aktiven transkutanen Direktantriebs-BCDs die vielversprechendsten Systeme zu sein, aber um detailliertere Einschlusskriterien sowie potenzielle Vor- und Nachteile festzulegen, sind umfangreichere klinische Studien erforderlich.
Reinfeldt et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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