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Dieser Artikel argumentiert, dass der dominierende Ansatz der nachhaltigen Entwicklung die Vernetztheit und Wechselbeziehung von sozialen und umweltbezogenen Themen nicht anerkennt und dass Nachhaltigkeit einen ‚transformativen‘ Ansatz erfordert, der einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie Menschen miteinander und zur Natur in Beziehung stehen, beinhaltet. Die Autoren schlagen vor, dass die Tugendethik, die in Aristoteles’ Nikomachischer Ethik verwurzelt ist, einen Rahmen bietet, um eine solche Transformation anzugehen; um die Beziehung zwischen Mensch und Natur zu korrigieren und eine ökologischere Perspektive zu fördern; um eine ganzheitlichere und integrative Sicht auf Nachhaltigkeit zu erleichtern; und um Fragen zu erkunden, wie man in einer nachhaltigeren Welt leben und gedeihen kann. Begonnen wird mit einem Überblick über die Tugendethik und einer Kritik der aktuellen Ansätze in der umweltbezogenen Tugendethik. Dieser Artikel schlägt eine neue Tugend vor, die ‚Harmonie mit der Natur‘, die die Vernetztheit unserer Beziehung zur Natur anspricht. Darauf folgt ein Vorschlag zur Neudefinition des menschlichen Gedeihens als notwendigerweise in der Natur verortet. Der Artikel schließt mit einigen der Implikationen eines tugendethischen Ansatzes zur Nachhaltigkeit und der neuen Tugend sowohl für die Nachhaltigkeitserziehung als auch für die moralische Erziehung.
Jordan et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.