Key points are not available for this paper at this time.
Pilzverunreinigungen und die daraus resultierende Mykotoxinproduktion sind ein Hindernis für die Sicherheit von Lebensmitteln und Futtermitteln, den internationalen Handel sowie die Gesundheit von Mensch und Tier. In Afrika wird die Pilzverunreinigung durch Fusarium und Aspergillus durch tropische klimatische Bedingungen verstärkt, die eine geeignete Umgebung für die Produktion von Mykotoxinen vor und nach der Ernte schaffen. Die Biokontrolle von Fusarium und seinen damit verbundenen Fusariotoxinen hat auf Labor- und Versuchslevel stagniert, wobei Arten von Trichoderma, Bacillus und atoxigenen Fusarium als die vielversprechendsten Kandidaten getestet wurden. Bisher gibt es keinen Anreiz, die Anwendung im Feld auszuweiten, da die Ergebnisse dieser Mittel inkonsistent sind. Nicht-aflatoxigenische Stämme von Aspergillus wurden entwickelt, um Biokontrollformulierungen zu erstellen, indem sie die aflatoxigenen Stämme übertreffen und somit die Aflatoxine in den Zielprodukten um 70% bis 90% reduzieren. Es wurden Fragen zu ihrer Fähigkeit aufgeworfen, andere Mykotoxine wie Cyclopiazonsäure zu produzieren, genetisches Material auszutauschen und aflatoxigenisch zu werden, was nachteilige Auswirkungen auf andere Organismen und Umgebungen haben könnte. Weitere Biokontrollansätze zur Minderung von Aflatoxinen umfassen den Einsatz von Milchsäurebakterien und Hefespezies, die die Fähigkeit gezeigt haben, das Wachstum von Aspergillus flavus und die anschließende Toxinproduktion unter Laborbedingungen zu verhindern. Dennoch scheinen diese Strategien unter Feldbedingungen unwirksam zu sein. Die Wirksamkeit biologischer Mittel hängt normalerweise von Umweltfaktoren, der Sicherheit der Formulierungen für Nicht-Ziel-Wirtstämme und den ökologischen Auswirkungen ab. Biokontrollmittel können nur nach langfristiger Anwendung effektiv bewertet werden, was zu einer endlosen Debatte über den Einsatz lebender Organismen als Mittel gegen Schädlinge und Krankheiten im Vergleich zu Chemikalien führt. Biokontrolle sollte in Kombination mit guten landwirtschaftlichen Praktiken und einem guten Nachernte-Management eingesetzt werden, um die Mykotoxine auf dem afrikanischen Kontinent signifikant zu reduzieren.
Kagot et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: