Key points are not available for this paper at this time.
Entzündliche Darmerkrankungen (IBDs) sind eine Gruppe von chronischen gastrointestinalen Entzündungserkrankungen unbekannter Ätiologie. Es gibt eine Kombination von gut dokumentierten Faktoren in ihrer Pathogenese, einschließlich der Dysbiose der intestinalen Mikrobiota. Die symbiotische Mikrobiota spielt wichtige Funktionen im Wirt, und der Verlust von nützlichen Mikroben könnte die Ausbreitung von mikrobiellen Pathobionten begünstigen. Insbesondere wurde die Blooming von potenziell schädlichen Proteobacteria, insbesondere Enterobacteriaceae, als Verstärkung der Entzündungsreaktion beschrieben, wie sie bei IBDs beobachtet wird. In dieser Arbeit möchten wir den Beitrag der Enterobacteriaceae zur IBD-Pathogenese untersuchen und dabei die kontinuierliche Erweiterung der Literatur und Daten berücksichtigen. Obwohl der Mechanismus ihrer Ausbreitung noch unklar bleibt, könnte ihre Ausbreitung mit dem Anstieg von Nitrat- und Sauerstofflevels im entzündeten Darm sowie mit dem in IBD-Patienten beschriebenen Dysmetabolismus der Gallensäuren korreliert sein. Darüber hinaus wurde in mehreren Studien zu Enterobacteriaceae auf Art-Ebene vorgeschlagen, dass einige adhärent-invasive Escherichia coli (AIEC) eine wichtige Rolle in der IBD-Pathogenese spielen. Insgesamt hebt diese Übersichtsarbeit die entscheidende Rolle hervor, die Enterobacteriaceae bei der Darmdysbiose im Zusammenhang mit der Pathogenese und dem Fortschreiten von IBD spielen.
Baldelli et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.