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Das Management von Innovationen in sich schnell verändernden Umgebungen, wie beispielsweise internetbasierten Dienstleistungen, stellt eine große Herausforderung für die konsolidierten Theorien zur Produkt- und Dienstleistungsentwicklung dar. Die Literatur zum Innovationsmanagement identifiziert Flexibilität als den richtigen Weg, um mit diesen Herausforderungen umzugehen. Durch die Erhöhung der Flexibilität im Entwicklungsprozess ist es möglich, sowohl die Entwicklungszeit als auch die Zeit und die Kosten für kurzfristige Konzeptänderungen zu reduzieren. Aber das reicht nicht aus. Das Produkt oder die Dienstleistung muss auch nach der Veröffentlichung flexibel sein: Es muss eine Lebenszyklusflexibilität (LCF) angestrebt werden. Fokussiert auf die italienische Online-Rabattmaklerbranche ist dieser Artikel das Ergebnis eines zweistufigen Forschungsprozesses, der mit einer qualitativen explorativen Phase (d.h. Fallstudienmethodik) begann und mit einer quantitativen explorativen Phase (d.h. Fragebogenmethodik) endete. Er identifiziert drei verschiedene Dimensionen der LCF—Häufigkeit der Anpassung, Schnelligkeit der Anpassung und Qualität der Anpassung—und definiert eine Metrik für jede dieser Dimensionen. Anschließend werden fünf Management- und Organisationspraktiken identifiziert, die mindestens eine der drei LCF-Dimensionen erhöhen: (1) das Management der technologischen Kompetenzen im Backend; (2) das Teilen der technologischen Kompetenzen im Frontend mit externen Lieferanten; (3) die Nutzung von offenen und standardisierten Technologien; (4) eine geringe Formalisierung der Verfahren zur Entwicklung neuer Dienstleistungen (NSD); und (5) eine hohe Formalisierung der NSD-Organisation.
Buganza et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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