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JÜNGSTE ENTWICKLUNGEN IN der Psychoanalyse, insbesondere in ihrer Betonung der Ich-Stärken (Heinz Hartmann) oder grundlegenden Tugenden (Erik Erikson), zeigen eine bemerkenswerte Affinität zur Hindu-Asrama (Lebensphasen) Theorie. Obwohl die Phasen der menschlichen Entwicklung, wie Säuglingsalter, Jugend usw., sowohl von der akademischen Psychologie als auch von der Psychoanalyse untersucht wurden, war die Untersuchung des individuellen Lebenszyklus als funktionale Ganzheit und als Glied in der Kette vergleichsweise selten. Erikson war der erste Psychoanalytiker, der diesen Ansatz systematisch behandelte. Erikson betrachtet die menschliche Entwicklung nicht als Kontinuum, sondern als eine Reihe von vorbestimmten Schritten oder Phasen, durch die das Individuum Kontakte in einem immer breiteren Radius mit seiner Gesellschaft sucht, die seine Entfaltung begrüßt und reguliert. Jede Phase dieser Entwicklung hat einen Wendepunkt, eine Krise, die die Lösung einer spezifischen Aufgabe stellt – eine Lösung, die in den vorhergehenden Phasen vorbereitet und in den nachfolgendem weiter ausgearbeitet wird. Die relative Lösung jeder Krise wiederum ist die Quelle einer spezifischen psycho-sozialen Stärke, die sowohl das Erbe des Individuums von als auch den Beitrag zur Nachfolge von Generationen und zu den Institutionen der Gesellschaft darstellt. Erikson spricht somit von acht Stadien des Menschen.
Sudhir Kakar (Mon,) hat diese Frage untersucht.