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Die Karbonisierung von d-Glucose bei 573−723 K, gefolgt von Sulfonierung, erzeugt ein funktionalisiertes amorphes Kohlenstoffmaterial mit säurekatalytischer Aktivität als Ersatz für Schwefelsäure. Das Kohlenstoffmaterial enthält phenolische Hydroxyl-, Carbonsäure- und Sulfonsäuregruppen und zeigt eine hohe katalytische Leistung für flüssigkeitsphase-säurekatalysierte Reaktionen. Die Karbonisierung bei höherer Temperatur, gefolgt von Sulfonierung, führt ebenfalls zu amorphem Kohlenstoff, jedoch weist das Resultat keine katalytische Aktivität auf, obwohl der amorphe Kohlenstoff eine ausreichende Menge an Sulfonsäuregruppen hat. Strukturelle und aktive Standortanalysen deuten darauf hin, dass der ausgeprägte Unterschied in der katalytischen Aktivität auf die Zugänglichkeit der Reaktanten zu den Sulfonsäuregruppen in der Kohlenstoffstruktur zurückzuführen ist.
Okamura et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.