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Es gibt verschiedene theoretische Ansätze zum Verständnis von Intergruppenvorurteilen bei Kindern und Jugendlichen. Dieser Artikel konzentriert sich auf den sozialen Identitätsansatz und argumentiert, dass die bestehende Forschung davon profitieren wird, die Implikationen dieses Ansatzes für die Untersuchung von Intergruppenbeziehungen bei Jugendlichen eingehender zu betrachten. Zu diesen Implikationen gehören (a) die Bedeutung der Selbstkategorisierung, (b) die Rolle des Selbststereotyps und der Gruppenidentifikation, (c) die Relevanz gemeinsamer Verständnisse und die Entwicklung eines Ingroup-Konsenses und (d) die Bedeutung koordinierter Maßnahmen für positive und negative Intergruppenbeziehungen. Diese Implikationen des sozialen Identitätsansatzes schlagen mehrere Wege vor, um die Intergruppenbeziehungen von Kindern und Jugendlichen zu untersuchen, die in der bestehenden Literatur nicht ausreichend gewürdigt wurden. Es gibt jedoch auch Einschränkungen des sozialen Identitätsansatzes für das Entwicklungsverständnis, von denen einige diskutiert werden.
Maykel Verkuyten (Mon,) hat diese Frage untersucht.