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Die Rolle von LL-37, einem humanen kationischen antimikrobiellen Peptid, im Immunsystem ist noch nicht eindeutig verstanden. Es handelt sich um ein weit verbreitetes Peptid, das während einer Immunantwort hochreguliert werden kann. In diesem Bericht demonstrieren wir, dass LL-37 ein potentes Antisepsismittel ist, das die Stimulation von Makrophagen durch bakterielle Komponenten wie LPS, lipoteichoische Säure und nicht-kappierte Lipoarabinomannan hemmen kann. Wir zeigen auch, dass LL-37 Mäuse vor einer letalen Endotoxämie schützt. Neben der Verhinderung der Aktivierung von Makrophagen durch bakterielle Komponenten haben wir die Hypothese aufgestellt, dass LL-37 auch direkte Auswirkungen auf die Funktion von Makrophagen haben könnte. Daher verwendeten wir Genexpressionsprofile, um Makrophagenfunktionen zu identifizieren, die durch LL-37 moduliert werden könnten. Diese Studien zeigten, dass LL-37 direkt 29 Gene hochreguliert und weitere 20 Gene herabreguliert. Zu den Gene, die voraussichtlich durch LL-37 hochreguliert werden, gehören solche, die Chemokine und Chemokine-Rezeptoren kodieren. In Übereinstimmung damit erhöhte LL-37 die Expression von Chemokinen in Makrophagen und der Mauslunge (monocyte chemoattractant protein 1), menschlichen A549-Epithelzellen (IL-8) und voll menschlichem Blut (monocyte chemoattractant protein 1 und IL-8), ohne das proinflammatorische Zytokin TNFalpha zu stimulieren. LL-37 regulierte auch die Chemokin-Rezeptoren CXCR-4, CCR2 und IL-8RB hoch. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass LL-37 zur Immunantwort beitragen kann, indem es die durch bakterielle Produkte verursachten Schäden begrenzt und Immunzellen an den Ort der Infektion rekrutiert, damit sie die Infektion beseitigen können.
Scott et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.