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Die Position von S. E. Taylor und J. D. Brown (1988), dass psychisch gesunde Menschen positive Illusionen zeigen, wirft ein Dilemma auf: Wie können Menschen effektiv funktionieren, wenn ihre Wahrnehmungen positiv verzerrt sind? Mithilfe der Unterscheidung zwischen deliberativer und implementierender Denkweise von Gollwitzer haben wir untersucht, ob Menschen in einer deliberativen Denkweise weniger Hinweise auf positive Illusionen zeigen als Menschen in einer implementierenden Denkweise. Die Teilnehmer absolvierten eine Denkaufgabe und Bewertungen von Stimmung, Selbstwahrnehmungen und wahrgenommener (Un-) Verwundbarkeit gegenüber Risiken. Die Deliberation führte zu einer verschlechterten Stimmung, höherem wahrgenommenem Risiko und schlechteren Selbstwahrnehmungen im Vergleich zur Implementierung; Kontrollteilnehmer (ohne Denkweise) erzielten typischerweise Ergebnisse dazwischen. Studie 3 zeigte, dass die Manipulation der Denkweise dem entspricht, wie Menschen tatsächlich Entscheidungen treffen oder umsetzen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Menschen relativ realistisches Denken beim Setzen von Zielen und positiveres Denken bei deren Umsetzung verwenden.
Taylor et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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