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Die Expression des apoptotischen Protease aktivierenden Faktors-1 (Apaf-1) nimmt während der Gehirnentwicklung allmählich ab, und diese Abnahme ist wahrscheinlich verantwortlich für die verringerte Empfindlichkeit des Gehirngewebes gegenüber Apoptose. Das zugrunde liegende Mechanismus, durch den die Apaf-1-Expression vermindert wird, bleibt jedoch unklar. In der vorliegenden Studie fanden wir heraus, dass vier Mikro-RNAs (miR-23a/b und miR-27a/b) aus den Clustern miR-23a-27a-24 und miR-23b-27b-24 eine Schlüsselrolle bei der Modulation der Apaf-1-Expression spielen. Zunächst stellten wir fest, dass miR-23a/b und miR-27a/b die Apaf-1-Expression in vitro unterdrückten. Interessanterweise nahm die Expression der miR-23-27-24-Cluster im Kortex von Mäusen allmählich zu, was umgekehrt mit dem Muster der Apaf-1-Expression korreliert war. Zweitens führten hypoxische Verletzungen während der fetalen Belastung zu einer reduzierten Expression von miR-23b und miR-27b, die umgekehrt mit einem Anstieg der Apaf-1-Expression während der neuronalen Apoptose korreliert war. Drittens schufen wir neuronal-spezifische transgene Mäuse und stellten fest, dass die Überexpression von miR-23b und miR-27b in Mäuse-Neuronen die durch intrauterine Hypoxie induzierte neuronale Apoptose hemmte. Zusammenfassend zeigen unsere Ergebnisse, dass miR-23a/b und miR-27a/b im zentralen Nervensystem endogene Hemmfaktoren der Apaf-1-Expression sind und die Empfindlichkeit von Neuronen gegenüber Apoptose regulieren. Unsere Ergebnisse könnten auch Implikationen für die potenzielle Zielrolle von Mikro-RNAs bei der Behandlung von mit neuronaler Apoptose verbundenen Erkrankungen haben.
Chen et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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