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Iterierte Spiele sind ein fundamentales Element der wirtschaftlichen und evolutionären Spieltheorie. Sie beschreiben Situationen, in denen zwei Spieler wiederholt miteinander interagieren und die Fähigkeit haben, bedingte Strategien zu verwenden, die vom Ergebnis vorheriger Interaktionen abhängen, was Gegenseitigkeit ermöglicht. Kürzlich wurde eine neue Klasse von Strategien vorgeschlagen, die sogenannten "Null-Determinanten"-Strategien. Diese Strategien erzwingen eine feste lineare Beziehung zwischen dem eigenen Gewinn und dem des anderen Spielers. Eine Teilmenge dieser Strategien ermöglicht es "Erpressern", sicherzustellen, dass jede Erhöhung des eigenen Gewinns eines Spielers den des anderen Spielers um einen festen Prozentsatz übersteigt. Hier analysieren wir die evolutionäre Leistung dieser neuen Klasse von Strategien. Wir zeigen, dass sie in vernünftig großen Populationen als Katalysatoren für die Evolution der Kooperation wirken können, ähnlich wie Tit-for-Tat, aber dass sie nicht das stabile Ergebnis der natürlichen Selektion sind. In sehr kleinen Populationen jedoch behaupten Erpresser ihren Stand. Erpressungsstrategien schneiden besonders gut in koevolutionären Rüstungswettrennen zwischen zwei unterschiedlichen Populationen ab. Signifikant ist, dass sie der Population zugutekommen, die sich langsamer entwickelt, ein Beispiel für den sogenannten "Roten König"-Effekt. Dies könnte die Evolution der Interaktionen zwischen Wirtsarten und ihren Endosymbionten beeinflussen.
Hilbe et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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