Key points are not available for this paper at this time.
Unter typischen Sehbedingungen fällt es uns leicht, zwischen verschiedenen Materialien wie Metall, Kunststoff und Papier zu unterscheiden. Die Erkennung von Materialien anhand ihrer Oberflächenreflexionseigenschaften (wie Helligkeit und Glanz) ist eine nicht triviale Leistung aufgrund verwirrender Effekte der Beleuchtung. Wenn Probanden jedoch stillschweigend Wissen über die Statistiken der Beleuchtung in der realen Welt haben, ist es möglich, unwahrscheinliche Bildinterpretationen auszuschließen und somit die Oberflächenreflexion zu schätzen, selbst wenn die genaue Beleuchtung unbekannt ist. Eine Aufgabe zur Anpassung der Oberflächenreflexion wurde verwendet, um die Genauigkeit der menschlichen Schätzung der Oberflächenreflexion zu messen. Die Ergebnisse der Anpassungsaufgabe zeigen, dass Probanden die Oberflächenreflexionseigenschaften zuverlässig und genau in Abwesenheit von Kontext zuordnen können, solange die Beleuchtung realistisch ist. Die Anpassungsleistung nimmt ab, wenn die Beleuchtungsstatistiken nicht repräsentativ für die Realität sind. Zusammen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass Probanden gespeicherte Annahmen über die Statistiken der Beleuchtung in der realen Welt nutzen, um die Oberflächenreflexion zu schätzen. Systematische Manipulationen der Pixel- und Wavelet-Eigenschaften von Beleuchtungen zeigen, dass die Annahmen des visuellen Systems über Beleuchtung von mittlerer Komplexität sind (z. B. Vorhandensein von Kanten und hellen Lichtquellen) und nicht von hoher Komplexität (z. B. Vorhandensein von erkennbaren Objekten in der Umgebung).
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Roland W. Fleming
Justus-Liebig-Universität Gießen
Ron O. Dror
Leiden University
Edward H. Adelson
Massachusetts Institute of Technology
Journal of Vision
Massachusetts Institute of Technology
IIT@MIT
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Fleming et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/69dd6981fa5182325f100ee2 — DOI: https://doi.org/10.1167/3.5.3