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C2C12-Zellen werden im Muskelbereich weit verbreitet verwendet, da sie sich leicht zu Myotuben differenzieren und im Vergleich zu primären Myoblasten begrenzte Anforderungen an die Zellkultur aufweisen. Sowohl C2C12- als auch primäre Myoblasten sind schwer zu transfizieren, was sich auf nachgelagerte Experimente auswirkt. Mehr als 95 % der seit 2015 veröffentlichten Berichte mit C2C12-Zellen haben einen Goldstandard-Transfizienten (d.h. Lipofectamine®) verwendet, obwohl mehrere Studien eine Effizienz von weniger als 30 % für dieses Reagenz vorgeschlagen haben. Parallel dazu bleibt die Fähigkeit anderer kommerzieller Reagenzien, Muskelzellen zu transfizieren, weitgehend unbekannt. Hier verglichen wir die Transfektionseffizienz von fünf kommerziellen Reagenzien (Lipofectamine® 3000, Viafect™, Fugene® HD, C2C12 Cell Avalanche® und JetOPTIMUS®) in C2C12-Zellen. Durch die Optimierung der DNA:Transfizienten-Verhältnisse und der Zelldichte erreichten alle Reagenzien mehr als 60 % Transfektionseffizienz mit begrenzten Auswirkungen auf das Zellwachstum und die Vitalität. GFP-positive Myotuben wurden effizient in Kulturen erzeugt, die mit Lipofectamine® 3000, Fugene® HD, C2C12 Cell Avalanche® und JetOPTIMUS® transfiziert wurden. Besonders bemerkenswert ist, dass diese Reagenzien unter Bedingungen, die für den DNA-Transfer in C2C12-Zellen optimiert sind, eine geringe Effizienz beim Transfer von siRNA und eine höhere Toxizität für primäre Muskelzellen zeigten. Zusammenfassend berichteten wir über noch nicht charakterisierte Transfektionsreagenzien, die als geeignete kostengünstige Alternative zum aktuellen Goldstandard in C2C12-Zellen dienen können.
Cocchiararo et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.