Key points are not available for this paper at this time.
Die Malariaausrottungskampagne, die in den späten 1940er Jahren in Sri Lanka begann, hat die Malariatransmission auf der Insel nahezu vollständig beseitigt. Ich nutze die Unterschiede in der Malariaendemie vor der Ausrottung in Sri Lanka, um den Effekt der Malariaausrottung auf die Fruchtbarkeit und das Überleben von Kindern zu identifizieren. Die Malariaausrottung erhöhte die Zahl der lebend geborenen Kinder durch steigende alters-spezifische Fruchtbarkeit und bewirkte eine frühere Erstgeburt. Der Einfluss von Malaria auf die Übergangszeit zu höhergradigen Geburten bleibt unklar. Malaria könnte direkt oder indirekt die Überlebenswahrscheinlichkeiten lebend geborener Kinder beeinflussen. Ich nutze die besondere Epidemiologie von Malaria, die während einer ersten Schwangerschaft schwerwiegendere Folgewirkungen verursacht. Ich stelle unterschiedliche Veränderungen in den Überlebenswahrscheinlichkeiten je nach Geburtsfolge fest, die höchstwahrscheinlich auf die direkten in-utero-Effekte von Malaria zurückzuführen sind. Das Anwachsen der Bevölkerung nach der Malariaausrottung erklärt die widersprüchlichen Befunde in der makroökonomischen und mikroökonomischen Literatur: Die erhöhte Produktivität und Bildung durch die Malariaausrottung wird sich erst mit Verzögerung in aggregierten Maßen wie dem BIP pro Kopf niederschlagen, aufgrund des anfänglichen Anstiegs der Bevölkerungszahl.
Adrienne Lucas (Thu,) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: