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Das "Cocktailparty-Problem" verlangt von uns, individuelle Schallquellen aus Mischungen von Quellen zu unterscheiden. Das Gehirn muss dazu Kenntnisse über natürliche Klangregularitäten nutzen. Eine viel diskutierte Regelmäßigkeit ist die Neigung, dass Frequenzen harmonisch miteinander verbunden sind (ganzzahlige Vielfache einer Grundfrequenz). Um die Rolle der Harmonik bei der Klangtrennung in der realen Welt zu testen, entwickelten wir Werkzeuge zur Sprachanalyse/-synthese, um die Trägerfrequenzen der Sprache zu stören und dabei die harmonischen Frequenzbeziehungen zu disruptieren, während das spektral-temporale Envelope, das den phonetischen Inhalt bestimmt, erhalten bleibt. Wir stellen fest, dass Verstöße gegen die Harmonik dazu führen, dass individuelle Frequenzen der Sprache sich voneinander trennen, die Verständlichkeit gleichzeitiger Äußerungen beeinträchtigen, während die Verständlichkeit einzelner Äußerungen intakt bleibt, und dazu führen, dass Zuhörer den Überblick über die Zielsprecher verlieren. Weitere Trennungsdefizite resultieren daraus, dass harmonische Frequenzen durch Rauschen ersetzt werden (was Flüstern simuliert) und deuten auf zusätzliche Gruppierungshinweise hin, die durch die Erregung der gesprochenen Sprache ermöglicht werden. Unsere Ergebnisse zeigen akustische Gruppierungshinweise bei der Klangtrennung in der realen Welt.
Popham et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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