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Die zellulären und molekularen Mechanismen, die der Bildung von verschiedenen zentralen, effectorischen und erschöpften CD8+ T-Zell-Gedächtnis-Subtypen zugrunde liegen, wurden erstmals im Zusammenhang mit akuten und chronischen Viruskrankheiten beschrieben. Die Rolle dieser T-Zell-Gedächtnis-Subtypen wird jetzt als relevant für den Tumorträgerzustand erhellt. Die Generation und Persistenz produktiver CD8+ T-Zell-Gedächtnis-Subtypen wird teilweise durch Antigenelimination, Kostimulation, Reaktivität auf homöostatische Zytokine und CD4+ T-Helferzellen bestimmt. Im Gegensatz dazu korruptieren chronische Antigenexposition, negative Kostimulation und immunmodulatorische Einflüsse von CD4+ T-regulatorischen Zellen die produktive CD8+ T-Gedächtnisbildung. Aus Studien mit Menschen und Mäusen ist klar geworden, dass die bloße Generation von CD8+ T-Zell-Gedächtnis kein „Surrogatmarker“ für die Wirksamkeit von Krebsimpfstoffen ist. Einige aktuelle Strategien für Krebsimpfstoffe könnten scheitern, weil sie die korrupte CD8+ Gedächtnispopulation verstärken, anstatt sie zu korrigieren oder zurückzusetzen. Daher zielt ein Großteil der gegenwärtigen Anstrengungen zur Entwicklung von Impfstoffen gegen Krebs und chronische Infektionskrankheiten darauf ab, effektive Gedächtnisantworten zu schaffen. Therapeutische Impfstoffe für Krebs und chronische Infektionskrankheiten können konsistente Wirksamkeit durch die Ablation des dysfunktionalen Immunzustands und die Bereitstellung neu generierter, nicht-korruptierter Gedächtniszellen durch adoptiven Zelltransfer erreichen.
Klebanoff et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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