Key points are not available for this paper at this time.
Korrelierte Spikes werden häufig in kortikalen Schaltkreisen beobachtet, aber ihre funktionale Rolle ist umstritten. Man glaubt, dass Korrelationen eine Folge gemeinsamer Eingaben zwischen benachbarten Neuronen sind und die Informationsdekodierung erheblich einschränken könnten. Hier zeigen wir theoretisch, dass rekurrente neuronale Netzwerke einen asynchronen Zustand erzeugen können, der durch willkürlich niedrige durchschnittliche Spike-Korrelationen charakterisiert ist, trotz erheblicher Mengen gemeinsamer Eingaben. In diesem Zustand verfolgen spontane Fluktuationen in der Aktivität von erregenden und hemmenden Populationen einander genau, was negative Korrelationen in synaptischen Strömen erzeugt, die die Wirkung gemeinsamer Eingaben ausgleichen. Näherungsweise null Durchschnittskorrelationen wurden experimentell in Aufzeichnungen aus dem Neokortex von Nagetieren in vivo beobachtet. Unsere Ergebnisse deuten auf eine Neubewertung der Quellen hin, die den beobachteten Korrelationen zugrunde liegen, und deren funktionalen Konsequenzen für die Informationsverarbeitung.
Renart et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.