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Wir bieten ländervergleichende Beweise, die die traditionelle Interpretation des Fluchs der natürlichen Ressourcen ablehnen. Erstens hängt das Wachstum negativ von der Volatilität des unerwarteten Wirtschaftswachstums ab, unabhängig vom anfänglichen Einkommen, Investitionen, Humankapital, Handelsöffung, Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen und Bevölkerungswachstum. Zweitens wird der direkte positive Effekt von Ressourcen auf das Wachstum durch den indirekten negativen Effekt durch Volatilität überwältigt. Drittens ist der Ressourcenfluch in Ländern mit gut entwickelten Finanzsektoren weniger ausgeprägt. Viertens haben Binnenländer mit ethnischen Spannungen eine höhere Volatilität und ein geringeres Wachstum. Fünftens erhöhen Beschränkungen des Leistungsbilanzkontos die Volatilität und drücken das Wachstum, während Beschränkungen des Kapitalbilanzkontos die Volatilität senken und das Wachstum ankurbeln. Unsere zentrale Botschaft ist, dass Volatilität ein typisches Merkmal des Ressourcenfluchs ist.
Ploeg et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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