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KRAS ist das am häufigsten mutierte Onkogen bei Krebs, dennoch gibt es wenig Verständnis darüber, wie spezifische Aminosäureänderungen im KRAS die Tumorinitiierung, -progression oder Therapieansprache beeinflussen. Mit hochpräziser CRISPR-basierter Technik haben wir eine allelische Serie neuer LSL-Kras Mutantenmäuse erstellt, die Mutationen in Kodon 12 und 13 widerspiegeln, die in Lungen- (KRASG12C), Pankreas- (KRASG12R) und Dickdarm- (KRASG13D) Krebsen sehr verbreitet sind. Die Induktion jedes Allels im murinen Colon oder Pankreas zeigte auffallende quantitative und qualitative Unterschiede zwischen KRAS-Mutanten in der frühen Phase der Transformation. Darüber hinaus zeigen wir unter Verwendung von Pankreas-Organoidmodellen, dass KRASG13D-Mutanten empfindlich auf EGFR-Hemmung reagieren, während KRASG12C-mutante Organoide nur dann selektiv auf kovalente G12C-Hemmer ansprechen, wenn EGFR unterdrückt wird. Zusammen bieten diese neuen Mauslinien eine ideale Plattform zur Untersuchung der KRAS-Biologie in vivo und zur Entwicklung präklinischer präzisionsonkologischer Modelle für KRAS-mutierte Pankreas-, Dickdarm- und Lungenkrebse. BEDEUTAMKEIT: KRAS ist das am häufigsten mutierte Onkogen. Hier beschreiben wir neue präklinische Modelle, die gewebespezifische KRAS-Mutationen nachahmen und zeigen, dass jede Mutation unterschiedliche zelluläre Konsequenzen in vivo hat und unterschiedliche Empfindlichkeiten gegenüber zielgerichteten Therapeutika aufweist. Siehe den verwandten Kommentar von Kostyrko und Sweet-Cordero, S. 1626. Dieser Artikel wird in der Rubrik „In This Issue“, S. 1611 hervorgehoben.
Zafra et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.