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ZUSAMMENFASSUNG Organisationen sehen sich unvermeidlich verschiedenen Formen von disruptiven Ereignissen (z. B. externen Krisen) gegenüber, und die langfristige Prosperität erfordert, dass sie resilient bleiben, wenn sie unerwarteten Widrigkeiten begegnen. Frühere Forschung im Krisenmanagement stützte sich überwiegend auf qualitative Fallstudien, um die Bemühungen nach dem Eintreten einer Krise zu untersuchen, und behandelte die Krise als „gegeben“ und nicht als variable Größe. Die Ausnahmesituation von Krisensituationen und die ad-hoc-Natur von Krisenmaßnahmen beschränken weitgehend das aktuelle Wissen darüber, wie Organisationen Mitarbeiter managen können, um sich auf disruptive Ereignisse vorzubereiten. Durch die Integration der Inklusionsliteratur, der Forschung zum Krisenmanagement und der Ereignissystemtheorie schlagen wir Inklusionsmanagementpraktiken als einen gangbaren Weg vor, um Ressourcen und Fähigkeiten zur Resilienz zu entwickeln, bevor eine Krise eintritt. Dies ermöglicht es ihnen, größere Robustheit und Agilität zu zeigen, wenn eine Krise auftritt. Solche Robustheit und Agilität verbessern wiederum die organisatorische Leistung. Wir heben weiter die Stärke eines Krisenevents als wichtige Bedingung hervor, die die Auswirkungen von Inklusionsmanagementpraktiken vor der Krise auf die resilienten Reaktionen und damit auf die Leistung der Organisationen gestaltet. Wir haben unsere Hypothesen im Kontext der COVID‐19-Pandemie unter Verwendung longitudinaler Manager-Bericht-Umfragedaten (N = 884 Arbeitsplätze) getestet. Wir fanden heraus, dass Arbeitsplätze, die vor COVID‐19 mehr Inklusionsmanagementpraktiken implementiert hatten, in der Reaktion auf die Pandemie-Krise robuster und agiler waren. Agilität (aber nicht Robustheit) stand wiederum positiv in Beziehung zur organisatorischen Leistung. Darüber hinaus war der Effekt von Inklusionsmanagementpraktiken auf Agilität bei Arbeitsplätzen mit größerer Covid-19-Ereignisstärke stärker.
Li et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.