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Die Pathologieberichterstattung entwickelt sich von einem traditionellen narrativen Bericht zu einem strukturierteren synoptischen Bericht. Narrative Berichterstattung kann aufgrund von Informations- und Strukturmangel zu Fehlinterpretationen führen. In dieser systematischen Übersicht bewerten wir die Auswirkungen der synoptischen Berichterstattung auf die Vollständigkeit der Pathologieberichte und die Qualität der Pathologieevaluation bei soliden Tumoren. Die Pubmed-, Embase- und Cochrane-Datenbanken wurden systematisch durchsucht, um Studien zu identifizieren, die den Einfluss der Implementierung der synoptischen Berichterstattung auf die Vollständigkeit der Berichterstattung und die Qualität der Pathologieevaluation bei soliden malignen Tumoren beschreiben. Dreiunddreißig Studien erfüllten die Einschlusskriterien. Alle Studien, bis auf eine, berichteten von einer erhöhten Gesamtvollständigkeit der Pathologieberichte nach Einführung der synoptischen Berichterstattung (SR). Die am häufigsten untersuchten Krebserkrankungen waren Brustkrebs (n = 9) und Kolorektalkrebs (n = 16). Bei Brustkrebs beschrieben die narrativen Berichte adäquat 'Tumortyp' und 'Lymphknotenstatus'. Die synoptische Berichterstattung führte zu einer verbesserten Beschreibung der 'Resektionsränder', 'DCIS-Größe', 'Lage' und 'Vorhandensein von Verkalkungen'. Bei Kolorektalkrebs berichteten die narrativen Berichte adäquat über 'Tumortyp', 'Invasionsstiefe', 'Anzahl der Lymphknoten' und 'Lymphknotenstatus'. Die synoptische Berichterstattung führte zu einer erhöhten Berichterstattung über 'umfängliche Ränder', 'Resektionsränder', 'perineurale Invasion' und 'lymphovaskuläre Invasion'. Darüber hinaus wurden in den synoptischen Berichten erhöhte Zahlen berichteter Lymphknoten festgestellt. Narrative Berichte anderer Krebsarten beschrieben die traditionellen Parameter angemessen, während für 'Resektionsränder' und '(lympho)vaskuläre/perineurale Invasion' die Implementierung der synoptischen Berichterstattung erforderlich war. Die synoptische Berichterstattung führt zu einer verbesserten Berichterstattung klinisch relevanter Daten. Der Nachweis der klinischen Auswirkungen dieser verbesserten Methode der Pathologieberichterstattung ist erforderlich für eine erfolgreiche Einführung und Implementierung in die tägliche pathologische Praxis.
Sluijter et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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