Key points are not available for this paper at this time.
Die Ziele dieser Überprüfung über 'durchlässigen Darm' für Kliniker sind die Diskussion der Komponenten der Darmschranke, der verschiedenen Messungen der intestinalen Permeabilität, ihrer Störung in nicht-inflammatorischen 'gestressten Zuständen' und der Auswirkungen von Behandlungen mit diätetischen Faktoren. Informationen über 'gesunde' oder 'durchlässige' Darme im öffentlichen Bereich erfordern eine Bestätigung, bevor diätetische Ausschlüsse, der Ersatz durch nicht reizende Nahrungsmittel (wie fermentierte Lebensmittel) oder die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln zur Reparatur des Schadens befürwortet werden. Die Darmschranke umfasst Oberflächenmukus, Epithel-Schicht und immunologische Abwehr. Die epitheliale Permeabilität resultiert aus erhöhtem parazellulärem Transport, Apoptose oder transzellulärer Permeabilität. Die Barrierefunktion kann in vivo mit oral verabreichten Sondenmolekülen oder in vitro mit mukosalen Biopsien von Menschen getestet werden, indem die kolorektale Mukosa von Ratten oder Mäusen oder Zellschichten Extrakten der kolorektalen Mukosa oder Stuhl von menschlichen Patienten ausgesetzt wird. Die Bewertung der intestinalen Barriere erfordert Messungen über die epithelialen Schicht hinaus. 'Stress'-Erkrankungen wie Ausdauerbelastungen, Verabreichung von nicht-steroidalen Antirheumatika, Schwangerschaft und Tenside (wie Gallensäuren und diätetische Faktoren wie Emulgatoren) erhöhen die Permeabilität. Diätetische Faktoren können die Durchlässigkeit des Darms und mukosale Schäden in den 'Stress'-Erkrankungen umkehren. Während entzündliche oder ulzerierende Darmerkrankungen zu einem durchlässigen Darm führen, kann keine solche Erkrankung allein durch die Normalisierung der intestinalen Barrierefunktion geheilt werden. Es ist nach wie vor nicht bewiesen, dass die Wiederherstellung der Barrierefunktion klinische Manifestationen bei gastrointestinalen oder systemischen Erkrankungen lindern kann. Kliniker sollten sich des Potenzials der Barrierenfunktionsstörung bei gastrointestinalen Erkrankungen und der Barriere als Ziel für zukünftige Therapien bewusst sein.
Michael Camilleri (Fr,) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: